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Unterstützung der Rechts- und Justizreformen im Südkaukasus

Das Ziel dieses Projekts der GTZ ist, die überregionale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Rechtsreformen zu fördern und so zur Krisenbewältigung und dem Konfliktabbau beizutragen. Dies ist entspricht dem von der deutschen Ministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Frau Wieczorek-Zeul, im April 2001 ins Leben gerufenen "Kaukasus-Initiative", die die regionale Zusammenarbeit der südkaukasischen Länder mit zusätzlichen Mitteln unterstützt.

Seit der Wende stehen Armenien, Aserbaidschan und Georgien vor der Aufgabe, die erlangte Unabhängigkeit ökomomisch, sozial und politisch auf eine sichere und funktionierende Gesellschaftsordnung zu stützen. Mit der Verabschiedung der Verfassungen in diesen Ländern ist die grundlegende Entscheidung zurück zum kontinentaleuropäischen Rechtssystem verankert worden. In dieser Übergangsphase hat sich gezeigt, dass - so verschieden die drei Länder in ihrem

 

Justitia

Innern auch scheinen mögen - vergleichbare Schwierigkeiten bestehen. Denn alle drei südkaukasischen Staaten befinden sich seit der Unabhängigkeit in dem schwierigen Übergangsprozess von der zentral gelenkten Planwirtschaft zur sozialen Marktwirtschaft und Demokratie.

Da es zwischen den südkaukasischen Staaten Unterschiede im Fortschritt der Reformen gibt, bietet es sich an, im Rahmen eines koordinierenden Projekts aus den unterschiedlichen positiven und negativen Erfahrungen zu lernen und somit auch den Gemeinschaftsgedanken und den Kooperationsgedanken zu stärken.

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